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Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! |
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| September 2010 | | Mi | Do | Fr | Sa | So | Mo | Di | | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | | 29 | 30 | | | | | |
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| Klassen...? |
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| Heutzutage...? |
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| Gar in Deutschland...? |
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| Aber nicht doch. Nach zum Mainstream gewordener Lesart der neoliberalen Heilsprediger kennen wir doch nur noch die Mitte der Gesellschaft und die Superreichen - die muss es demnach doch gottgewollt sowieso geben - und - für die linientreuen Soziologen - allenfalls ein Prekariat. Schon mit dem Begriff einer möglicherweise existierenden Unterschicht tun wir uns ja bereits mehr als schwer, auch wenn deren Existenz jedem, der nicht völlig blind durchs Leben geht, geradezu ins Gesicht springen muss. |
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| Nach 12 Jahren Nazi-Faschismus und über 60 Jahren des staatlich praktizierten Antikommunismus einschließlich zuletzt 16 Jahren Kohl und 11 Jahren sozialdemokratisch verantworteter, neoliberaler Ausplünderungspolitik zu Lasten der arbeitenden Menschen, Arbeitslosen, Alleinerziehenden und Rentner ist es den daran interessierten Kreisen - deren eigentliche Qualität wird noch das Thema späterer Erörterung sein - gelungen, Begriffe, die den Klassencharakter der kapitalistischen, bürgerlichen Gesellschaft und die daran Beteiligten klar benennen, als historisch überholt zu diskreditieren, und damit aus dem allgemeinen Sprachgebrauch zu verdrängen. |
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| Mit diesen Begriffen, verschwand auch zunehmend das Bewusstsein für deren Inhalte und damit auch für die tatsächliche eigene Position jedes einzelnen Menschen innerhalb der Gesellschaft. |
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| Aus Sklaventreibern und Schmarotzern wurden so so genannte "Leistungsträger", die tatsächlichen Leistungsträger dieser Gesellschaft aber wurden im besten Fall ignoriert und werden ansonsten zunehmend ins neu erfundene Prekariat abgeschoben, also mit dem sprichwörtlichen "Appel und Ei" für ihre ehrliche Arbeit abgespeist oder letztendlich nach dem Ablauf ihrer "marktgerechten" Verwertbarkeit unter den entwürdigenden Bedingungen von Hartz-IV regelrecht direkt in echte Armut getreten. |
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| Daran etwas zu ändern, dazu will diese Seite beitragen. |
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| Denn tatsächlich hat sich im Lauf der Geschichte im vergangenen letzten Jahrhundert nichts an den wirklichen gesellschaftlichen Herrschaftsverhältnissen geändert. Nach wie vor leben wir in einer kapitalistischen Klassengesellschaft, auch wenn dies in dem ununterbrochenen Staccato der medialen Dauerberieselung unserer Gesellschaft durch die inzwischen überwiegend im Sinn der neoliberalen Ideologie gleichgeschalteten Medien weitgehend in Vergessenheit geriet. Dieses Vergessen und Verdrängen der Tatsachen zu überwinden, ist gerade jetzt, angesichts des derzeitigen weltweiten Zustands des Kapitalismus, den bürgerliche Propagandisten als "Krise" zu bezeichnen pflegen, dringender denn je. |
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| Eine solche Richtigstellung beginnt sinnvoller Weise damit, jedem Einzelnen wieder dessen gesellschaftlichen Standpunkt in Erinnerung zu rufen. Für die breite, unter den tatsächlichen Verhältnissen zunehmend Not leidende Masse der abhängig Beschäftigten und insbesondere der Arbeitslosen und Rentner ist dies zwingend der Klassenstandpunkt des Proletariats. Dies beinhaltet zunächst |
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| - | das Bewusstsein dafür, wer tatsächlich produziert, also die gesellschaftlichen Werte schafft, welche sich dann auf Kosten der Produzenten inzwischen in Milliardenhöhe auf den Konten der herrschenden Klasse stapeln, |
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| - | das Bewusstsein, nicht nur um den Wert der eigenen Arbeit, sondern letztendlich um sein gesamtes Leben betrogen zu werden, |
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| - | sowie das Bewusstsein dafür, wer der Feind der eigenen Klasse und damit der seit über einem Jahrhundert unverändert bekannte Klassenfeind ist, nämlich das Kapital, also die in der bürgerlichen Gesellschaft anerkannten Eigentümer der Produktionsmittel. |
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| Auch wenn es dem Kapital - hierbei handelt es sich in der Tat um die vorhergehend erwähnten "interessierten Kreise" - nahezu weltweit gelungen ist, den der kapitalistischen Gesellschaft eigenen Klassengegensatz aus dem Bewusstsein seiner Sklaven - nichts anderes stellen die Lohnabhängigen in den Augen Ihrer "Dienstherren" dar - zu verdrängen, muss dieser Zustand nicht unabänderlich sein.
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| Deshalb ist es, gerade in Zeiten wie diesen, zwingend erforderlich, das Bewusstsein für die gesellschaftliche Struktur des Kapitalismus und damit den Klassencharakter der bürgerlichen Gesellschaft wieder zu wecken und damit jedem Einzelnen vor Augen zu führen, dass die lohnabhängig, sowohl in der Produktion, als auch in der gesellschaftlichen Verwaltung, Tätigen insgesamt die tatsächlichen Leistungsträger dieser Gesellschaft sind, denen somit auch gemeinsam die gesellschaftliche Anerkennung wie auch die Früchte ihres Schaffens zustehen müssen. |
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| Und wenn es denn irgendwann gelungen sein wird, den tatsächlichen Leistungsträgern dieser bürgerlichen Gesellschaft ein Bewusstsein für diese, ihre Leistung in der Gesellschaft, ja sogar einen Stolz darauf zu vermitteln, Prolet zu sein, kurz, ein Klassenbewusstsein zu entwickeln, besteht die begründete Hoffnung, dass dann Ausbeutung und Unterdrückung endlich auf den Müllhaufen der Geschichte verbannt werden können. |
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| Mensch der Arbeit aufgewacht und erkenne Deine Macht !
Wenn Dein starker Arm es will, stehen alle Räder still ! |
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Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen.
( Karl Marx / Friedrich Engels, Manifest der Kommunistischen Partei,
letzte deutsche Auflage 1890 )
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 Ostermarsch 2010 in Stuttgart
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 1999, Beograd brennt "für die Menschenrechte"
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| Jetzt für alle gutgläubigen Bundesbürger: | | | |
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